Was in den 30 Minuten passiert
Die ersten 10 Minuten redest du. Wie kommen Anfragen bei dir rein? Über ein Formular, per Mail, Telefon oder WhatsApp? Wer schreibt die Angebote? Wer fasst nach? Wer koordiniert die Termine? Ich frage nach Zahlen, nicht nach Gefühlen: Wie viele Anfragen im Monat? Wie oft passiert das? Wie lange dauert es?
Die zweiten zehn Minuten sortiere ich. Nicht nach dem, was am lautesten wehtut, sondern nach Häufigkeit. Ein Ablauf, der zehnmal pro Woche läuft, ist der bessere Start als einer, der monatlich zwei Stunden kostet. Am Ende steht ein Prozess auf dem Tisch, nicht fünf.
Die letzten zehn Minuten wird gerechnet. Geschätzter Zeitgewinn, geschätzter Aufwand in Wochen und die Frage, ob für dein Vorhaben aktuell eine Förderschiene offen ist. Wenn sich bei dir nichts rechnet, sage ich das in diesen zehn Minuten und nicht nach einem gescheiterten Projekt.